Marokko intensiv / 12 Tage

Marokko intensiv

Marokko, Perle des Okzidents. Nur durch die Straße von Gibraltar vom europäischen Kontinent getrennt bildet das westlichste der sechs Maghrebländer das Tor nach Afrika. Berber und Araber formten und formen die Kultur, Phönizier, Römer, Vandalen, Portugiesen, Spanier und Franzosen hinterließen ihre Spuren. Die gewaltig aufragenden Atlasgebirge, vielfältige Oasen, grünen Wälder, kilometerlangen Traumstränden, karge Wüsten und schneebedeckte Berge bieten eine abwechslungsreiche Natur. Neun Stätte gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe, die vier einstmals machtvollen Königstädte sind Teil dessen. Der Kulturraum des Djemaa-el-Fna-Platzes, das Moussem-Festival von Tan-Tan, das Kirschfest von Sefrou, die vorzügliche Mittelmeerküche, die Falknerei, lebendige, farbenfrohe Souqs, kunstvollste Handwerkstradition, das Wissen um die Kultivierung des Argan-Baums – das alles ist Marokko und seine Menschen.

Unsere Reiseidee für eine 12-tägige Rundreise
– mit Option zur Badeverlängerung

12 Tage – 11 Übernachtungen

Marrakesch – Essaouira – Casablanca – Rabat – Meknès – Volubilis – Fès – Erfoud – Merzouga – Boulmane – Quarzazate – Marrakesch

Verlängerungsoption Agadir:

ab 2 Tage bis 2 Wochen oder länger: Ihre Wahl

Flug aus Europa nach Marrakesch. Am Flughafen empfängt Sie unsere deutschsprachige marokkanische Reiseleitung und begleitet Sie in Ihr Hotel. Übernachtung in Marrakesch. (-/-/A/Ü)
Nach dem Frühstück geht es in die über 1000jährige Medina (Altstadt) von Marrakesch, 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, die vollständig von der Stadtmauer umgeben ist und etwa 1500 Fußballfelder groß ist. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehört die Koranschule Medersa Ben Youssef, der einst die größte islamische Hochschule für Theologie, mächtigste Ort der arabischen Welt. Wohl zu Beginn des 14. Jh. gegründet beherbergt sie noch immer eine Vielzahl an Kostbarkeiten, Mosaike, Schnitzereien, Fresken und Stuckarbeiten. Ein Besuch im Gerber- und Färberviertel wird Sie vertraut machen mit dieser uralten Handwerkstradition, werfen Sie einen Blick in einen Innenhof mit dutzenden Färbebecken. Gelangen Sie nun über den Djemaa el Fna zum Bahia-Palast (der „Leuchtende“), ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe, unweit der Mellah am Rande der südlichen Medina gelegen. Auf über 8000 m² erstreckt sich dieser ehemalige Wesir-Palast, der die maurische und andalusische Baukunst in sich vereint: Kunstvolle Mosaike, liebevoll geschnitzte Zedernholzdecken, eindrucksvolle Stuckarbeiten, mit großzügigen Patios, die die Luft angenehm kühl erscheinen lassen, mit dem Duft nach Orangen und Blumen. Besuchen Sie die historischen Gräber der Saadier aus dem 16.-17. Jh., die 100 Jahre später vom Alawiden-Sultan Mulai Ismail dem Blutigen mit einer Mauer umgeben wurden, um die Erinnerung an die Saadier-Herrschaft auszulöschen. Sie gelangen dorthin durch einen unauffälligen Eingang nahe der Kasbah-Moschee al-Mansur, unweit vom schönen Stadttor Bab Agnaou gelegen. Die größte Moschee der Stadt und ihr Wahrzeichen, die Koutoubia-Moschee („Moschee der Buchhändler“, vom Volksmund nach einem ehemaligen in der Nähe befindlichen Suq der Buchhändler benannt), gliedert sich, freistehend von Palmengärten und freien Flächen, südlich der Medina an und wurde größtenteils aus Stampflehm errichtet, lediglich die Qibla-Wand und das monolithisch wirkende 77 m hohe Minarett sind aus Sandsteinblöcken. (F/-/A/Ü)
Nach dem Frühstück fahren Sie an die Atlantikküste nach Essaouira, Marokkos „weiße Stadt im Winde“. In der Medina (Altstadt) sehen Sie die mit blauen und grünen Türen und Fensterrahmen versehenen hübschen weißen, meist zweistöckigen Häuser. Die Altstadt-Mauern sind mit alten Messingkanonen gesäumt und der Blick auf die halbmondförmige Bucht der Stadt zeigt die Sportler, die durch die Passatwinde dort ideale Bedingungen zum Wellenreiten, Wind- und Kite-Surfen finden. Beim Schlendern durch die engen Gassen und den kleinen Fischerhafen, durch unzählige Torbögen, Türen und Arkaden, fühlen Sie sich an malerische andalusische oder portugiesische Kleinstädte erinnert. Essaouira ist ein Zentrum der Handwerkskunst, Holz und Silber wird hier in hoher Kunstfertigkeit verarbeitet, Sie sehen prachtvolle Intarsienarbeiten aus Nuss- und Zitronenbaum-, Thuya-, Arganien- und Ebenholz, die mit Kupfer-, Perlmutt- und Silbereinlagen verziert sind. Aus dem Samen des Arganbaumes wird das marokkanische Gold, das wird das teuerste Öl der Welt, gewonnen. Die Herstellung eines Liters Arganöl kann bis zu zwanzig Stunden in Anspruch nehmen. Seine Inhaltsstoffe machen es zu einem wertvollen Lebens- und Heilmittel. Erfahren Sie bei einem Manufakturbesuch wissenswertes über seine Gewinnung. .(F/-/A/Ü)
Teilweise entlang der Atlantikküste gelangen Sie heute nach Casablanca. Zunächst haben Sie Gelegenheit zum Besuch bei Des Femmes Marjana, einer Kooperative zur Herstellung von Arganöl. Die Kooperative beschäftigt 70 Frauen, die in mühsamer manueller Arbeit den Samen aus der dunkelbraunen, getrockneten Nuss entfernen, um mit 25 bis 30 Kilo der Kürbiskerngroßen Nüsse etwa 1 Liter des kostbaren Argan-Öl herzustellen. Sie besuchen später auf der Fahrt kurz El Jadida. Die portugiesischen Befestigungsanlagen aus dem 15-18. Jahrhundert mit ihren Eckbastionen und geböschten Mauern gelten als bedeutendes Beispiel der Militärarchitektur der Renaissance. 2004 erklärte die UNESCO diese Anlagen zum Weltkulturerbe. In Casablanca check-in im Hotel. (F/-/A/Ü)

Während einer kleinen vormittäglichen Stadtrundfahrt sehen Sie die Corniche, gelangen durch das Villenviertel Anfa zum Boulevard Moulay Youssef und dem Park de la Ligue Arabe, sehen den Place Mohamed V und Place des Nations Unies. Bei einer Besichtigung der 1993 anlässlich des 60. Geburtstags des damaligen marokkanischen Königs Hassan II errichteten Moschee (wenn z.Zt. möglich/erlaubt mit Innenbesichtigung) können Sie eine der weltgrößten Moscheen bestaunen: Ihr Minarett ist mit 210 Metern Höhe das derzeit höchste Minarett und das höchste religiöse Bauwerk der Welt.

Weiterfahrt zur Königsstadt Rabat , dort besichtigen Sie das von einer Ehrengarde bewachte Mausoleum von Mohammed V, Sie sehen ferner den Hassan Turm, die Ruinen von Chellah und Gärten der Oudaya. (evt. Weiterfahrt nach Fès, ca. 200 km auf moderner Autobahn).
Übernachtung für 3 Nächte in Meknès (oder Fès – je nach Verfügbarkeit v. Hotels) (F/-/A/Ü).

(Fahrt nach Meknès; ca. 65 km auf Autobahn) Besichtigung des Handels- und Handwerkszentrums Meknès, der ehemaligen Königsstadt, die von vielfältiger und reicher Landwirtschaft umgeben ist. Besichtigen Sie den Palast ‚Dar Jamai’ mit dem Museum für marokkanische Volkskunst und die großzügigen Pferdeställe des Moulay Ismail, sehen Sie ‚Bab El Mansour’ am Platz ‚El Hedim’, den Suq und die Grabmoschee Moulay Ismails. Ihre Weiterfahrt zur heiligen Stadt Moulay Idriss auf dem Berg Zerhoun führt Sie danach zur ehemaligen Römerstadt Volubilis inmitten sanfter, mit Olivenbäumen bewachsener Hügel. Rückfahrt nach Meknès (o. Fès). (F/-/M/A)

(Fahrt nach Fès.) Heute besichtigen Sie Fès, eine weitere bedeutende Königsstadt Marokkos, mit ihren drei Stadtteile „El Bali (9. Jh.), „El Jadid“ (13. Jh.) und „Neustadt“ (20.Jh.). Beim Besuch der alten Medina fühlen Sie sich ins Mittelalter zurückversetzt; Handwerker arbeiten wie in den vergangenen Jahrhunderten. Unser Rundgang führt Sie durch die Viertel der Schreiner, Färber, Gerber, Schneider, Ziselierer und vorbei am stetigen Hämmern der Kupferschmiede. Sie können Fès als das religiöse und kulturelle Zentrum des Landes.

Kennenlernen: Sie besuchen die Zaouia (Mausoleum Moulay Idriss II), die Moschee Karaouine, die Medersa Attarine sowie Bou Inania, sehen den Königspalast (von außen), den Nejjarine Brunnen, das blaue Tor, das Judenviertel ‚Mellah‘ und das Dar Batha Museum. Nach dem Rundgang fahren Sie nach Meknès. (F/-/A/Ü)

Nach dem Frühstück geht die Rundreise über den Mittleren und Hohen Atlas zunächst nach Ifrane, der marokkanischen „Schweiz“. Während der französischen Kolonialbesatzung eine Militärbastion, hat sich die moderne Kleinstadt in den Bergen zu einem beliebten Erholungsort für Sommerfrischler und einem ebenso beliebten Wintersportort für die marokkanische Mittel- und Oberschicht entwickelt. Weiter geht es nach Azrou, dem historisch bedeutenden Handelszentrum der Berber, an der alten Karawanenroute gelegen, bis an den Rand der Sahara, in die Oase Tafilalet mit ihren Dattelpalmen. Tafilalet ist die südlichste einer vom Wadi Ziz durchzogenen Gruppe mehrerer Oasen in der marokkanischen Sahara. Diese Oasengruppe ist mit 1380 km², 300 Dörfern und bis zu 150.000 Einwohnern die ausgedehnteste der Welt. Der Name Tafilalet bedeutet in der Sprache der Berber „Land der Hilali“ (Bewohner des Tafilalet). Weiterfahrt nach Erfoud. Abendessen und Übernachtung in einer Kasbah in Erfoud. (F/-/A/Ü)
Entdecken Sie vormittags die örtliche Umgebung von Erfoud und Rissani mit dem Besuch einer Fossilienfabrik. Nachmittags fährt Ihr Bus Sie zu den Dünen von Merzouga. Verbringen Sie die kommende Nacht im Kasbahhotel, lassen Sie die Seele baumeln, genießen Sie Spa, Hammam oder Swimming Pool. Unternehmen Sie (fakultativ) einen Dromedarausflug in oder Jeepausflug entlang der Wüste oder gehen Sie einfach ein wenig in der Dünenwelt spazieren, die kurz vor Ihrem Hotel beginnt . Oder „segeln“ Sie z.B. mit dem „Wüstenschiff“ in eine kleine Oase inmitten der Dünen, genießen beduinisches Abendessen und übernachten dort in einem einfachen Beduinenzelt, um am kommenden Morgen zurückzureiten, in der Kasbah Bad oder Dusche zu genießen und anschließend dort zu frühstücken. (F/-/A/Ü)
Nach dem Frühstück fahren Sie mit Ihrem Bus nach Boumalne weiter. Unterwegs besichtigen Sie zunächst die Todraschlucht mit bis zu 300 Meter hohen, fast senkrechten Steilwänden, deren Boden etwa auf 1400 Meter Meereshöhe liegt. An der engsten Stelle ist die Schlucht nicht breiter als 10 Meter. Dann führt die Reise über die Straße der 1000 Kasbahs über Tineghir nach Boumalne, dem Eingangstor zum Dades Tal, inmitten grandioser Gebirgslandschaft, wo im Frühling Obst- und Mandelbäume zu Tausenden blühen. Hier wachsen hauptsächlich Pappeln, Feigen, Mandeln, Nüsse, Granatäpfel und Gerste. Dies alles wirkt etwas unwirklich vor dem roten Hintergrund der Felsen und den schneebedeckten Bergen des Hohen Atlas. Abendessen und Übernachtung in einer Kasbah in Boumalne. (F/-/A/Ü)
Morgens beginnt Ihre Fahrt an der Hauptstadt der Rosen El Kelâa vorbei bis Ouarzazate, einer 1928 von der französischen Kolonialverwaltung für die Fremdenlegion gegründeten Garnisonsstadt. Dort steht die Besichtigung der Kasbah Taourirt auf dem Programm, der eindrucksvollsten Kasbahs des Lande, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts der berühmte Berberfürst Thami El Glaoui hat erbauen lassen, eine mächtigen Lehmburg, in der die Kultur der Atlasberber noch lebendig ist. Der Hauptbau der Kasbah bildet die ehemalige Residenz des Berberfürsten. Und wenn nicht gerade ein Film dort gedreht wird, besteht die Möglichkeit, Marokkos “Klein-Hollywood” zu besichtigen. Weiter über Aït Ben Haddou, einem befestigten, sehr gut erhaltenen Bergdorf, das zu den schönsten und eindrucksvollsten in Marokko gehört. DerOrt diente oft als Schauplatz für internationale Filme, wie z.B. „Lawrence of Arabia“ oder „Sodom und Gomorrah“ von Sergio Leone. Weiter geht es durch eine fantastische Berglandschaft zum Tizi-n-Tichka Pass auf 2.260 m Höhe mit einer atemberaubenden Aussicht auf Massive und Gipfel des Hohen Atlas. Diese Strecke zählt zu den landschaftlich schönsten und eindrucksvollsten Routen durch Marokkos Bergwelt. Danach Fahrt durch die flache, fruchtbare Haouz-Ebene und Ankunft in Marrakesch. (F/-/A/Ü)
Transferfahrt zum Flughafen und Rückflug. Ende einer wunderschönen Reise in die Welt von 1001-Nacht.
Zusätzlich bieten wir günstige Preise für Ihre kleine Gruppen - ab zwei Personen als Individualreise.
Bei Fragen zu diesem Programm schreiben Sie bitte an

Hinweise:

  • Programmänderungen bleiben vorbehalten.
  • Es gelten die Reisebedingungen und AGB von Visa Tour.
  • Diese Reise ist nicht barrierefrei, Menschen mit Behinderung nicht geeignet – bitte fragen Sie uns.

 

Zur Beachtung:

  1. Weder auf den Flügen, noch im Land selbst darf Alkohol konsumiert werden! Die Verantwortung für die Nichtbeachtung dieser Vorschrift lehnen wir von vornherein ab.
  2. Im Iran gelten spezielle Kleidungsvorschriften für Frauen: Kopftuch, keine den Körper betonende Bekleidung, also lange Hose und ein weites Oberteil, das den Po und etwa die Hälfte der Oberschenkel bedeckt. Zudem sollten Frauen keine grellen Farben wählen und das Décolleté bedecken.
  3. Ihr Reisepass darf keinen israelischen Stempel enthalten.